“Der Meermacher”, besprochen auf der Website des Goethe-Instituts
Die Darstellung des Weltuntergangs ist seit je ein großes Thema der Kunst und Literatur. Der in Wien lebende Schweizer Autor Christoph Braendle greift es in seinem brillanten Roman „Der Meermacher“ wieder auf. Das Buch ist einer der brisantesten Beiträge der deutschsprachigen Literatur zur Weltwirtschaftskrise.
In einer „zeitlos schwebenden Prosa“ verfasst, komme dieser jüngste literarische Weltuntergang direkt „charmant“ daher, meinte die Frankfurter Allgemeine Zeitung; die Wochenzeitung Die Zeit brachte eine fast euphorische Besprechung. Gute Literatur offenbar, dieser Meermacher, aber bisher ohne größere Wirkung. Ob man Braendles außergewöhnliches, packendes und umwerfend geschriebenes Buch erst richtig entdecken und würdigen wird, wenn seine Prophezeiung eingetroffen sein wird? Aber wer sollte dann …?
Die vollständige Besprechung findet sich unter: http://www.goethe.de/kue/lit/thm/aug/de4936135.htm
